Bericht SchulBrücke 2026 in Weimar

Bericht SchulBrücke 2026 in Weimar

Im Rahmen der Schulbrücke haben wir mit sechs Schülern aus dem 11. Jahrgang vom 12. – 19.06.26 in Weimar teilgenommen. Dort haben wir mit Schülern aus Deutschland, Slowakei, Polen, Italien und Zypern über die gemeinsame Zukunft Europas gesprochen und diskutiert. Wir hatten viele informierende, aber auch sehr lustige Gespräche mit den anderen Schülern. Hierbei haben wir viele Freundschaften geschlossen und Brücken durch ganz Europa gebaut.

Die inhaltliche Grundlage unserer Zeit in Weimar bildete eine Vorlesung des Schulbrückengründers Dr. Frithjof Reinhardt. Drei Stunden erzählte er uns über Europa und die Philosophen unserer Vergangenheit. Die Vorlesung war nicht nur sehr reich an Informationen, sondern gab uns auch einen ersten Einblick in den Unialltag und wir lernten: Geistige Erschöpfung sollten wir auch mit Freude verbinden, so wie im Sport! Ein Beispiel für die Aktivitäten der Schüler ist die Stadterkundung, in der acht aus allen Schulgruppen zufällig zusammengestellte Gruppen an einem jeweils anderen interessanten Ort waren, um diesen zu besichtigen und am Ende des Tages vorzustellen. Beispiele hierfür sind das Bauhaus, das Goethe- oder auch das Schillerhaus. In dieser Aufgabe hatten viele Teilnehmer ihren ersten Kontakt, welcher über den Rest des Projektes erhalten blieb. Ein weiteres Highlight war das internationale Buffet. Hierbei brachte jede Gruppe traditionelles Essen aus ihrer eigenen Region mit und wir konnten ganz viel probieren. Besonders lecker waren die Getränke aus der Slowakei oder auch Gebäck aus Italien und Polen. Auch ein Höhepunkt unserer Zeit in Weimar waren die Workshops über zwei Tage. Dabei gab es den Workshop Kreatives Schreiben, in welchem man eigene Kurzgeschichten verfasste und Ex Libris, indem Linolstempel mit persönlichen Motiven angefertigt wurden. Dazu auch noch die IdeenwerkStadt und das Fest der Zukunft, worin sich einerseits mit Stadtplanung befasst wurde und andererseits mit dem Planen einer Feier, die am letzten Abend stattfand. Außerdem gab es den Workshop Debatte. Hier wurde Debattenkultur besprochen und Debatten ausgeführt, wie in dem an unserer Schule bekannten Projekt „Jugend debattiert“.

Wir können jedem Schüler und jeder Schülerin, die künftig die Möglichkeit haben, an einer SchulBrückenfahrt teilzunehmen, diese Erfahrung nur empfehlen. Während der Fahrt lernt man nicht nur viel über andere Menschen und Kulturen, sondern auch über sich selbst. Viele Teilnehmer gewinnen neue Erkenntnisse darüber, welchen Weg sie nach der Schule einschlagen möchten. Zudem knüpft man zahlreiche internationale Freundschaften und lernt Menschen aus verschiedenen Ländern kennen. Die SchulBrückenfahrt bringt unvergessliche Erfahrungen und macht dabei vor allem sehr viel Spaß.

(Verfasser: Lina Blome, Deniz Gencer, Kris Thölke, Mira Waßmann, Jannis Wöhlke, Julian Ziolkowski)

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